Soo, der Bericht ist längst überfällig, aber ich wollte doch mal kurz von meinen zwei Tagen vor Ort berichten. Danke noch mal an alle Tipps im Voraus für günstige Local Varianten, aber am Ende bin ich der Empfehlung von Molva45 gefolgt und habe die 2 Trips mit JJ und Mady gemacht von https://www.instagram.com/tanzaniafishing/
Tag 1 - Shore Jigging zum Reinkommen
Der Urlaub war ein gemischter Urlaub und so war ich für eine Safari bereits in Tanzania als mich Mady fragte, ob es ok ist, wenn noch ein paar Locals für den 1. Tag joinen würden, es seien alles nette Expats aus Japan, China und Indien. Da sich meine OnShore Jigging Erfahrung auf Großfisch etwas in Grenzen hielt, dachte ich mir, warum nicht, und so wurden die Kosten auch deutlich günstiger, weil wir den Betrag durch 5 geteilt haben.
Es ging also um 4:30 Uhr in der Frühe los am Dar Es Salaam Yacht Club in Masaki, dem wohl sichersten und internationalsten Stadtteil von Dar Es Salaam. Die anderen Angler waren wohl schon öfter mit den Zwei draußen gewesen, hatten alle ihr eigenes Equipment dabei, teils mit Elektrorollen, und nur ich war auf Leihequipment angewiesen. Im Gegensatz zu den meisten hier vertrau ich noch auf das Equipment der Leute vor Ort, aber mal sehen ob sich das zukünftig mal bald ändert ![]()
Wir fuhren vor die Küste von Zanzibar und gegen 10 Uhr gab es dann endlich die ersten Fische, nicht bei mir, aber bei den anderen. Schöne Jobfish und Rustys um die 40-50cm und auch einen Grouper, bei mir leider noch nicht so viel, ich musste mich erst mal an das Speedjigging gewöhnen.
Gegen Mittag wurden auch die ersten Tunas wach und wir haben versucht, sie mit Poppern anzuwerfen, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Aber kurz danach durfte ich zumindest meinen ersten Amberjack drillen und raus holen, kein Riese, aber hat Spaß gemacht:
Es folgten dann immer wieder Versuche, Tuna Frenzys anzuwerfen, aber sie wollten leider nicht beißen. Also ab zum nächsten Spot und auf dem Weg wurden die Trolling Leinen raus gelegt und siehe da, kurz danach der erste Biss und die anderen haben netterweise, obwohl wir alle das gleiche gezahlt haben, mir den Votritt gelassen und so durfte ich meinen ersten Wahoo raus holen
Kein Riese, aber hat Spaß gemacht:
Auch die Amberjack bei den anderen wurden etwas größer:
Und langsam wurde ich warm mit dem Jigging, auch wenn ich schnell gemerkt habe, dass ich dringend mehr Arme daheim trainieren muuss
Plötzlich hatte ich endlich mal einen schönen Biss und pumpte ihn nach und nach hoch, kein aggressiver Drill, aber hat ein wenig gedauert, bis dieser schöne Red Snapper hoch kam. Definitiv mit Abstand der größte den ich je gefangen habe:
Langsam ging es in die Abendstunden rein und wir haben noch mal den Platz gewechselt und wieder die Trolling Lines draußen gehabt und dieses Mal biss ein etwas größer Wahoo. Netterweise durfte ich auch den drillen:
Aber beendet haben wir den erfolgreichen Tag dann mit folgendem Traumfisch. Für viele ist er vermutlich nicht ganz so besonders, aber ich fand Pompanos schon immer richtig schön mit ihrem fast verspiegeltem Körper und so habe ich mich doppelt über diesen gefreut:
Insgesamt waren es am Ende glaube ich 22 Fische, ein paar kleine und die paar größeren, für einen ersten Jigging Tag war ich absolut zu Frieden
Alle Fische wurden mitgenommen, teils von den Anglern selber mit nach Hause genommen, teils von der Crew und der Rest dankend von Leuten am Pier.
Tag 2 erfolgte dann 2 Tage später, weil das Wette rfür Latham nicht ganz optimal war.